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6.6.2007: Muskateller-Salbei

Der Muskateller-Salbei ist in den warmen Regionen Europas, Nordafrika und bis in den Orient heimisch. Er wächst bevorzugt an sonnigen und sandigen Orten ohne starken Winterfrost. Die zweijährige Pflanze wird bis zu 150 Zentimeter hoch. Die Blätter sind filzig, breit und herzförmig.
Die weiß-violetten, rosa oder hellblauen Blüten erscheinen an kerzenartigen Blütenständen zwischen Juni und August.

4.6.2007: Saatwucherblume

Die Saatwucherblume ist in Europa heimisch. Sie wächst bevorzugt auf kalkarmen Boden.
Die einjährige Pflanze wird bis 20 bis 80 cm hoch. Die Blätter sind etwas dickfleischig. Die Saatwucherblume blüht von Mai bis August. Die gelben Blüten haben einen Durchmesser von 30-55 mm.

3.6.2007: Kornrade

Die Kornrade ist in Europa heimisch und wurde auch nach Amerika exportiert. Sie wuchs früher bevorzugt an Ackerrändern und in Getreidefeldern.
Durch die modernen Unkrautbekämpfungsmittel ist diese Pflanze heute sehr selten geworden, sie ist sogar fast ausgerottet und steht deshalb auf der roten Liste.
Die Kornrade war "Blume des Jahres 2003" um an den Erhalt des Kulturgutes Ackerwildkräuter zu erinnern.

25.5.2007: Purpurblauer Steinsame

Der purpurblaue Steinsame ist in Europa und im Teilen Asiens heimisch. Er wächst bevorzugt in warmen Gegenden in lichten Laubwäldern, am besten Niederwälder. Dabei sind ihm Flaumeichenwälder am allerliebsten.
Da Flaumeichen extrem selten geworden sind und sogar lichte Wälder immer seltener werden, weil die Niederwaldkultur nahezu ausgestorben ist, ist auch der blaurote Steinsame eine ausgesprochen seltene Pflanze.
So selten ist der blaurote Steinsame, dass er zur Blume des Jahres 2000 gewählt wurde.

6.12.2006: Kapuzinerkresse

Die Kapuzinerkresse ist in Europa heimisch.
Aus den dicken, runden Samen spriessen im späten Frühjahr runde Stengel, an deren Ende nahezu kreisrunde Blätter wachsen. Die runde Form der Blätter ist eine Besonderheit unter den heimischen Pflanzen. Sie haben zudem Eigenschaften wie Lotusblätter, denn sie weisen Schmutz ab. Dreck wird einfach mit dem nächsten Tau oder Regen abgespült.
Die orangefarbenen, roten oder gelben Blüten erscheinen zwischen Juni und Oktober. Diese Blüten sind etwa fünf Zentimeter gross und ausgesprochen dekorativ.

21.11.2006: Gänseblümchen

Das Gänseblümchen ist ursprünglich in Südeuropa heimisch. Schon im Altertum kam es jedoch auch nach Mitteleuropa, als es dort immer mehr Wiesen gab.
Es wächst bevorzugt auf Wiesen. Die mehrjährige Pflanze wird bis zu 15 Zentimeter hoch. Die Blüten erscheinen zwischen März und August.

17.11.2006: Wermut

Der Wermut ist in Südeuropa heimisch. Von Mönchen wurde er im Mittelalter auch nach Mitteleuropa gebracht, wo er in den Klostergärten kultiviert wurde. Er wächst bevorzugt auf kargen Böden, sogar Steine schrecken ihn nicht ab.
Die mehrjährige Pflanze wird bis zu 100 Zentimeter hoch. Die Blätter sind dreifach fiederspaltig. Im unteren Bereich sind sie relativ gross und werden nach oben hin kleiner und einfacher. Sie sind grau, filzig und weich behaart. Die gelben, unscheinbaren Blüten erscheinen zwischen Juli und September.

14.11.2006: Ackersenf

Der Ackersenf ist in Europa heimisch. Er wächst bevorzugt auf Äckern und an Wegrändern.
Die einjährige Pflanze wird bis zu 60 Zentimeter hoch. Die Blätter des Ackersenfs sind gelappt, rauh und haarig. Sie schmerken scharf würzig. Die gelben Blüten erscheinen zwischen Mai und Juli.

30.10.2006: Boretsch

Der Boretsch ist in Kleinasien heimisch. Schon im Altertum kam er über Griechenland nach Südeuropa und später auch nach Mitteleuropa, zuerst in die Klostergärten.
Heute findet man den Boretsch vor allem in Gärten, aber manchmal auch verwildert.

25.10.2006: Eiche

Die Eiche ist in den gemässigten Klimazonen der Nordhalbkugel heimisch. Man findet sie sowohl in Nordamerika, wo es besonders viele Eichen-Arten gibt, als auch in Europa und Asien. In Deutschland spielt die Eiche eine besonders wichtige Rolle als Symbol der Stabilität.

7.10.2006: Arnika

Die Arnika ist in Europa heimisch. Obwohl sie theoretisch in allen Höhenlagen bis 2800 Meter vorkommt, also auch im Flachland, trifft man sie doch vorwiegend in Berggegenden.
So findet man die Arnika beispielsweise in den Alpen und Vogesen. Sie bevorzugt saure Böden und meidet Kalk.
In Deutschland ist die Arnika so selten, dass sie geschützt ist und daher nicht gesammelt werden darf.

6.9.2006: Hopfen

Der Hopfen ist in Europa heimisch. Als Wildpflanze wächst er bevorzugt an stickstoffreichen Standorten mit ausreichend Feuchtigkeit. Man findet ihn vor allem an Waldrändern, Lichtungen und Gebüschen.
Der wilde Hopfen kommt nicht sehr häufig vor, aber dort wo er wächst, steht er meist in kleinen Gruppen.
In einigen Gegenden Deutschlands wird Hopfen im grossen Stil angebaut, beispielsweise in der Hallertau in Bayern. Dort wird er an sieben Meter hochen Gestellen gezogen.

31.8.2006: Brunnenkresse

Die Brunnenkresse ist in Europa heimisch. Sie wächst an und in Flussufern und Seen. Angebaut wird sie häufig in Wasserbehältern.
Die mehrjährige Pflanze wird bis zu 70 cm lang. Die zentralen Stengel kriechen und bilden überall Wurzeln. Die dunkelgrünen Blätter sind rund gefiedert und fleischig. Ihre Oberfläche glänzt.

30.8.2006: Zaunrübe

Die Zaunrübe ist in Europa heimisch. Es gibt zwei (bzw. drei) Arten der Zaunrübe, die in Mitteleuropa häufigere zweihäusige, rote Zaunrübe mit roten Beeren und die einhäusige, weisse Zaunrübe mit schwarzen Beeren, die aus dem Mittelmeerraum stammt. Beide Zaunrübenarten sind vergleichbar giftig und haben auch die gleichen Heilwirkungen.
Zwischen Juni und September blüht die Zaunrübe mit kleinen grünweissen Blüten, die bei näherer Betrachtung jedoch sehr hübsch aussehen. Nur aus den weiblichen Blüten entwickeln sich Beeren, die zuerst grün sind und später leuchtend rot werden.

29.8.2006: Berberitze

Die Berberitze ist ein Strauch, der vermutlich ursprünglich aus Nordafrika kommt. Den Namen "Berberitze" beziehungsweise "Berberis" bekam sie vermutlich von den Römern nach ihrer Heimat, dem Gebiet der Berber.
Aus den gelben Blüten entwickeln sich bis Ende August und September rote, längliche Beeren. Durch die walzenartige Form der Beeren ist die Berberitze relativ leicht von anderen Beeren zu unterscheiden.

22.8.2006: Ampfer-Knöterich

Der Ampfer-Knöterich ist in Europa heimisch. Er wächst bevorzugt auf nährstoffreichen, lockeren Lehmböden. So kommt er auf Äckern, in Gärten und an Wegrändern vor. Auch an Flussufern wächst er gerne.
Im Frühjahr wachsen die lanzettlichen bis eiförmigen Blätter, die in der Mitte häufig einen bräunlichen Fleck aufweisen.
Zwischen Juli und Oktober blühen die rosafarbenen, kleinen Blüten, die in Ähren zusammengefasst sind.

21.8.2006: Gelber Eisenhut

In der Gattung der Eisenhüte gibt es auch eine Art mit gelben Blüten. Im Gegensatz zum bekannteren blauen Eisenhut hat der gelbe Eisenhut meistens weniger Blüten und die einzelene Blüte ist schmaler. Der Helm sieht ein wenig aus wie zusammengedrückt.

21.8.2006: Eisenhut

Der Eisenhut stammt ursprünglich aus Sibirien. Im Laufe der Eiszeiten hat er sich über Europa, Asien und Amerika ausgebreitet. Er wächst bevorzugt in gebirgigen, kühlen Gegenden, kann aber auch in Gärten der Ebenen angepflanzt werden.
Die Blüten haben ein ganz spezielles Aussehen, was der Pflanze auch den Namen Eisenhut eingebracht hat. Die oberen Teile der Blüten sehen aus wie ein Helm.

15.8.2006: Braunelle

Die kleine Braunelle ist in Mitteleuropa heimisch. Sie wächst auf Wiesen, wobei sie sowohl auf Halbtrockenrasen als auch auf Moorwiesen vorkommt. Ausserdem kommt sie auf Waldlichtungen und an Ufern vor. Sie liebt stickstoffhaltigen Lehmboden, der ausreichend feucht ist.
Zwischen Mai und Oktober blüht die kleine Braunelle. Einige violette Lippenblüten wachsen an einem dicken, rötlichen Blütenstand, der an einen Kolben erinnert.

14.8.2006: Eibisch

Der Eibisch ist in Südeuropa heimisch, wird in Mitteleuropa jedoch gerne in Gärten angebaut. Die mehrjährige Pflanze wird bis zu 2 Meter hoch.
Zwischen Juni und Ende August erscheinen die Blüten, die zahlreich in den Blattachseln spriessen. Die fünf mittelgrossen Blütenblätter sind hellrosa. Die zusammengewachsenen Staubblätter und Stempel sind kräftiger gefärbt und etwa rot-violett.

9.8.2006: Sanddorn

Der Sanddorn kommt ursprünglich aus Nepal, ist aber schon seit Jahrtausenden fast weltweit heimisch.
Er wächst besonders gerne auf Dünen am Meer, aber er kommt auch in Gebirgen vor, beispielsweise in den Alpen und im Schwarzwald, wo er an Uferböschungen wächst.
Aufgrund seiner wertvollen Früchte wird der Sanddorn auch angebaut und weil er hübsch aussieht, wird er auch in Gärten als Zierpflanze kultiviert.

8.8.2006: Bachbunge

Die Bachbunge ist in Europa heimisch. Sie kommt an Bachufern, an Seen, Teichen und feuchten Gräben vor. Oft wächst die Bachbunge halb untergetaucht.
Die mehrjährige Pflanze wird bis zu sechzig Zentimeter hoch. Die elliptischen Blätter sind fleischig, fast wie bei einem Dickblattgewächs. Ab Mai wachsen aus den Blattachseln die Blütenstände mit den typischen vierblättrigen, blauen Blüten, die den Blüten der Bachbungen-Verwandte Ehrenpreis sehr ähnlich sehen.

7.8.2006: Fuchskreuzkraut

Das Fuchskreuzkraut ist in Europa heimisch.
Es wächst bevorzugt in Wäldern, vor allem im Mittelgebirge und in den Alpen. Am liebsten mag das Fuchskreuzkraut nährstoffreiche Mischwälder, aber es kommt auch häufig in Nadelwäldern vor. Im Schwarzwald ist es eine der häufigsten Pflanzen. In der Ebene kommt es hingegen kaum vor.

3.8.2006: Zaunwinde

Die Zaunwinde ist in allen gemässigten Zonen der Nord- und Südhalbkugel heimisch. Sie wächst bevorzugt auf feuchtem, nährstoffreichen Boden und ist an Zäunen, Wegen, Waldrändern, Ufern und Gebüschen häufig zu finden.
Zwischen Juni und Oktober blüht die Zaunwinde mit grossen, weissen Trichterblüten.

1.8.2006: Weisser Gänsefuss

Man vermutet, dass der weisse Gänsefuss seine ursprüngliche Heimat im Himalaya hat. Er hat sich jedoch schon seit Jahrtausenden fast weltweit ausgebreitet.
Als Kulturbegleiter folgt er den Siedlungen der Menschen, denn er wächst gerne auf nährstoffreichen Böden, besonders, wenn diese vom Menschen bearbeitet wurden. Er kommt in Gärten, auf Feldern, an Wegrändern, auf Schuttplätzen, an Ufern und auf Waldlichtungen vor.

31.7.2006: Oleander

Der Oleander ist Mittelmeerraum und in Asien in wärmeren Gegenden heimisch. In Mitteleuropa wird Oleander gerne in Kübeln als Zierpflanze angebaut.
In seiner Heimat wird der immergrüne Oleander bis zu fünf Meter hoch. Die attraktiven Blüten erscheinen ab Mitte Juni bis September.

29.7.2006: Wegrauke

Die Wegrauke ist in Europa heimisch und kommt häufig vor.
Die einjährige Pflanze wächst bevorzugt auf nährstoffreichen Böden an warmen Stellen. Man findet sie an Wegen, als Gartenunkraut, auf Schutt, Dämmen und an Ufern.

26.7.2006: Pflanzenbestimmung

Um unbekannte Pflanzen identifizieren zu können, haben wir einen Pflanzenbestimmungs-Bereich zusammengestellt.
Hier kann man nach Blütenfarbe geordnet Blütenpflanzen anhand von Bildern entdecken.

25.7.2006: Portulak

Der Portulak ist ursprünglich im Mittelmeerraum und Kleinasien heimisch. In Mitteleuropa ist er aber schon sehr lange Zeit eingebürgert.
Früher wurde er als Gemüse- und Salatpflanze angebaut, heutzutage kommt er manchmal auch verwildert vor.
Der Portulak liebt sandigen und stickstoffreichen Boden. Ausserdem mag er viel Sonne und Wärme. Daher findet man ihn in Gärten, an Feldrändern, Wegen, Bahndämmen und auf Schutthalden.

24.7.2006: Kanadisches Berufkraut

Das kanadische Berufkraut ist, wie der Name schon andeutet, ursprünglich in Nordamerika heimisch. Im 17. Jahrhundert kam es nach Europa und hat sich hier und im Rest der Welt stark verbreitet.
Am besten gedeiht das Kanadische Berufkraut auf kalkreichem Boden an sonnigen Plätzen. Man findet es in Gärten, an Wegrändern, auf Böschungen, Schuttplätzen und Waldlichtungen. In rauhen Gegenden kommt es nur selten vor, bei mildem Klima ist es sehr häufig.

Pflanzenfamilien-Übersicht

In der Pflanzenfamilien-Übersicht wird ein Teil der Pflanzen nach Pflanzenfamilie sortiert aufgelistet.

Je Pflanzenfamilie gibt es ein kleines Bild, sofern vorhanden, das einen Eindruck von einem wichtigen Vertreter der Familie gibt.


Pflanzen-Lexikon

Über 500 Pflanzenarten stellen den Grundstock von pflanzen.org dar. Teilweise gibt es Fotos, Beschreibungen und ausführliche Steckbriefe zu den Pflanzen, andere verfügen bislang nur über ein paar Infos.
Nach und nach wird es mehr Pflanzen und ausführlichere Beschreibungen geben.

Botanisches Wörterbuch

Für botanische Fachbegriffe gibt es ein Botanisches Wörterbuch, das von A bis Z die wichtigsten wissenschaftlichen Wörter der Pflanzenkunde erklärt.

23.7.2006: Willkommen auf Pflanzen.org

Mit Pflanzen.org eröffnen wir eine Webseite, die voll im Zeichen der Pflanzen steht.
Hier geht es vor allem um die botanische Betrachtung der Pflanzen, seien es Wildpflanzen, Nutzpflanzen, Bäume, Kräuter, Gartenpflanzen, Zimmerpflanzen oder exotische Pflanzen.

Geplant ist unter anderem eine bebilderte Pflanzenbestimmung.


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