Natternkopf

(Echium vulgare )


Natternkopf Der Natternkopf ist in ganz Europa und Westasien heimisch. In Deutschland ist er sehr verbreitet.

Bevorzugt wächst der Natternkopf an trockenen, steinigen Stellen, wie Wegrändern, Steinbrüchen, Waldlichtungen und Böschungen.

Die zwei- oder mehrjährige Pflanze wird bis zu einen Meter hoch.

An den Stengeln und den Blättern wachsen viele Borsten.

Die Blätter sind schmal lanzettlich und werden bis zu zehn Zentimeter lang. Sie wachsen direkt am Stengel und werden zum Stengel hin schmaler.

Die Blüten wachsen an der Spitze der Pflanze in einer lockeren Traube. Zuerst sind sie rötlich-rosa und später werden sie blau.

Sie sehen ein wenig aus wie der Kopf einer Schlange mit züngelnder Zunge, was der Pflanze wohl den Namen "Natternkopf" eingebracht hat.

Aus den Blüten entwickeln sich Spaltfrüchte, die die Samen enthalten.


Anbautipps

Den Natternkopf kann man im Garten ansäen, falls man Samen erhalten kann. Da der Natternkopf recht häufig ist, kann man die Samen im Frühherbst an den Wildpflanzen sammeln.

Der Natternkopf mag sonnige Standorte, ist aber mit steinigen, trockenen Böden zufrieden.

Man sät entweder schon im Herbst direkt ins Freiland oder auch im Frühjahr.

Alternativ dazu kann man den Natternkopf auch in Töpfchen vorkultivieren.

Die Samen keimen bei 15°C innerhalb von zwei bis drei Wochen.

Wenn man in Töpfchen vorkultiviert hat, pflanzt man sie im Frühsommer ins Freiland.


Sammeltipps

Die Blätter oder das Kraut sammelt man im Sommer während der Blütezeit. Man trocknet sie zügig im Schatten.

Wurzeln sammelt man im Herbst oder Frühjahr, bürstet sie ab und spült sie so zügig wie möglich mit kaltem Wasser ab.

Dann werden sie geschnitten und im Dörrgerät oder im Backofen bei 40°C getrocknet. Den Backofen lässt man in diesem Fall einen Spalt offen.


Steckbrief

Wissenschaftlicher Name:Echium vulgare
Pflanzenfamilie:Rauhblattgewächse = Boraginaceae
Englischer Name:Viper's bugloss
Andere Namen:Blaue Ochsenzunge, Blauer Natternkopf, Gemeiner Natterkopf, Gemeiner Natternkopf, Gewöhnlicher Natternkopf, Himmelbrand, Natterkopf, Starrer Hansl, Stolzer Heinrich
Ursprüngliche Heimat:
Verbreitung:
Lebensraum:
Boden:
Licht:
Lebensdauer:
Winterhart:
Grösse:
Wurzeln:
Stengel:
Blätterform:
Blättergrösse:
Blätterbeschreibung:
Blütenfarbe:
Blütengrösse:
Anzahl Blütenblätter:
Blütezeit:
Blütenbeschreibung:
Samen:
Vermehrungsweise:
Geruch:
Geschmack:
Besonderheiten:
Giftigkeit:
Nutzung:
Heilwirkung:
Mehr Heilwirkung:Siehe: Natternkopf bei heilkraeuter.de


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